Kopiere die folgende Textvorlage und schick sie deinen Dozierenden, um sie einzuladen, Teil der Aktionswoche zu sein:
Sehr geehrte*r …,
Ich melde mich bei Ihnen, um Sie zur Teilnahme an der Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ einzuladen (hier potenziell Bezug auf Lehrveranstaltungen nehmen).
Im Rahmen dieser Initiative, die von Studierenden gemeinsam mit einem professoralen Unterstützer:innenkreis ins Leben gerufen wurde, sind für den Zeitraum vom 1. bis zum 7. Juni dezentrale Aktionstage geplant. Ziel ist es, Lehrveranstaltungen bundesweit thematisch zu öffnen und verstärkt Fragen zu Faschismus, autoritären Tendenzen und dem aktuellen Rechtsruck zu behandeln. Ergänzend sind auch Diskussionsrunden und öffentliche Abendveranstaltungen möglich. Der Aufruf richtet sich an Professor:innen, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, Beschäftigte an Hochschulen sowie Studierende und außeruniversitäre Wissenschaftler:innen.
Wir sind überzeugt, dass unsere Gesellschaft vor grundlegenden Weichenstellungen steht und die Bedrohung durch autoritäre und faschistische Entwicklungen zunimmt. Hochschulen und Wissenschaft tragen eine besondere Verantwortung, eine fundierte und breite gesellschaftliche Debatte anzustoßen.
„Lehre und Studium sollen den Studenten […] zu verantwortlichem Handeln in einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat befähigen.“
(Hochschulrahmengesetz (HRG), § 7 – Ziel des Studiums)
So können Sie Teil der Aktionswoche sein: Tragen Sie Ihre Lehrveranstaltung in das Veranstaltungsverzeichnis von Studis gegen Rechts Freiburg ein und setzen Sie in dieser Woche die bereitgestellten PowerPoint-Folien der Initiative „Wissenschaft gegen Faschismus“ ein. Außerdem können Sie sich als offizielle Unterstützer*in der bundesweiten Kampagne melden und Ihre Studierenden auf die Studierenden-Versammlung am 27.06. aufmerksam machen.
Um die aktuelle politische Lage in Ihrer Lehrveranstaltung aufzugreifen, schlagen wir folgende Optionen vor: Sie können Ihre Studierenden etwa fragen, wie sie die gegenwärtige Situation erleben, und selbst klar Stellung beziehen. Alternativ bietet sich die Verwendung von Querbezügen an, indem Sie gemeinsam diskutieren, welche Auswirkungen eine faschistische Regierung auf Forschung und Lehre in Ihrem Bereich hätte oder wie Ihr Fach historisch und aktuell dem Faschismus entgegenwirken kann. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Lehrplan für diese Woche umzugestalten und passende Inhalte vorzuziehen oder zu vertiefen. Darüber hinaus können Sie außeruniversitäre Formate wie Podiumsdiskussionen oder Workshops initiieren, um das Thema in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext zu stellen.
Melden Sie sich bei Fragen oder Anliegen unter info@studisgegenrechts-fr.de.
Alle Materialien und das Formular zur Veranstaltungsmeldung finden Sie unter www.studisgegenrechts-fr.de/wissenschaft-gegen-faschismus.
Ich dachte, dass das für Sie von Interesse sein könnte und würde mich sehr freuen, wenn Sie dabei sind!
Freundliche Grüße
dein Name 😊
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